Das ECM-Verfahren

Der ECM-Prozess - ein kurzes Profil

Beim ECM-Prozess wird Metall durch elektrolytische Auflösung so lange abgetragen, bis die spezifizierte Form des Werkstücks erreicht ist.

Das zu bearbeitende Werkstück wird mit einem Pluspol (Anode) und die Werkzeugelektrode mit einem Minuspol (Kathode) einer externen Gleichstromquelle verbunden. Die Werkzeugelektrode besitzt die Form der zu erstellenden Werkstückkontur.

Die wässrige Elektrolytlösung im Spalt zwischen Anode und Kathode schließt den elektrischen Kreis. Der Elektrolyt trägt die für den Prozess erforderlichen Ionen; dabei leitet er die erzeugte Hitze ab und sondert aufgelöstes Material ab. Die Werkstückkontur entsteht durch das Vorrücken des Werkzeugs. Der durch den Prozess entstehende kontinuierliche Fluss der Elektrolytlösung zwischen der Werkzeugelektrode und dem Werkstück sorgt dafür, dass sich die Komponenten nicht gegenseitig berühren, so dass weder die Elektrode noch der Verarbeitungsprozess an sich durch Verschleiß beeinträchtigt werden.

Im Zusammenhang mit der gepulsten ECM-Technologie kann auch gepulste Spannung statt kontinuierlicher Spannung (Gleichstrom) genutzt werden um den elektrischen Kreis zu schließen – wie beim An- und Ausschalten eines Lichtschalters, aber in Zyklen von ca. 10 Millisekunden. Diese Eigenschaft, verbunden mit dem herkömmlichen Gleichspannungs-ECM-Verfahren, ergibt im Vergleich zum klassischen PECM mit z.B. schwingender Elektrode größere Vorteile wie höhere Präzision, bessere Oberflächenqualität und kürzere Bearbeitungszeiten.

Falls Sie sich für weitere Details interessieren, möchten wir Sie an die PDFs „ECM-Technologie – ein Interview“ und „ECM in der Anwendung“ in unserem Download-Bereich sowie an die hierunter aufgeführten Bücher verweisen.

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